
120 Kilometer auf der Straße und auf lockeren Waldwegen: Das ROSE Backroad FF hat uns mit seiner Geschwindigkeit, seiner Qualität und einem außergewöhnlich guten Fahrgefühl begeistert. Warum wir nach diesem Test überzeugt sind, dass Gravelbikes gerade im Herbst eine echte Alternative zum Rennrad sind. Getestet wurde das RORSE Backroad FF von unserem Chefredakteur Marcus Noack.
Wir testen das ROSE Backroad FF auch weiterhin für euch und halten euch im Rahmen eines Dauer-Tests auf dem Laufenden. Wenn ihr Fragen habt, dann schreibt uns gerne eine Mail.
Die Beleuchtung am Bike ist übrigens von Magicshine*. Die Lichter sind der absolute Wahnsinn. Sie leuchten nicht nur gut, sondern schützen euch auch, da man sowohl von hinten als auch von vorne gar nicht mehr übersehen werden kann. Und wer jetzt noch Bekleidung für den Herbst braucht, dem empfehlen wir OWAYO. Hier bekommst du top Rennradtrikots und Rennradhosen und kannst sie sogar auch noch selbst gestaltet. Transparenz-Hinweis: Wir erhalten keine Entschädigung für die Erwähnung der Marken.
Ich fahre ambitioniert Rennrad und bin mit meinem Cervélo S5 auf einem schnellen Aero-Rennrad unterwegs. Entsprechend hoch sind meine Ansprüche an Geschwindigkeit, Fahrverhalten und Qualität. Als ich das ROSE Backroad FF mit elektronischer Di2-Schaltung getestet habe, war ich deshalb besonders gespannt darauf, wie sich das Gravelbike im Vergleich zu meinem Rennrad schlägt.
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Nach 120 Kilometern auf Asphalt und lockeren Waldwegen hat mich das ROSE Backroad FF mit seiner Geschwindigkeit, der hochwertigen Anmutung und vor allem mit einem außergewöhnlich guten Fahrgefühl überzeugt. Subjektiv fühlte es sich für mich auf der Straße ähnlich schnell an wie mein Cervélo S5. Das ist natürlich kein objektiver Geschwindigkeitsvergleich, aber mein ganz persönlicher Eindruck war eindeutig. Das Backroad FF muss sich auf Asphalt nicht verstecken. Gerade die Kombination aus Dynamik und der Option, jederzeit auf unbefestigte Wege abzubiegen, macht für mich den Reiz dieses Gravelbikes aus. Besonders im Herbst schätze ich, nicht bei jeder Streckenveränderung umplanen zu müssen. Auf den lockeren Waldwegen konnte ich entspannt weiterfahren, statt mir Gedanken zu machen, ob es noch zum Rennrad passt. Natürlich heißt das nicht, dass ein Gravelbike bei Nässe grundsätzlich rutschfest wäre, aber mit passenden Reifen und etwas Vorsicht fühlte ich mich insgesamt entspannter als mit dem Rennrad. Die Verarbeitungsqualität macht auf mich komplett überzeugt. Mein Fazit: Ich bin echt begeistert. Das Rad ist sehr schnell, klettert gut, sieht hochwertig aus und bietet vor allem ein Fahrgefühl, das ich persönlich zu den Besten zählen würde, die ich bisher auf einem Fahrrad erlebt habe. Wenn du bisher nur Rennrad gefahren bist und Gravel noch nicht probiert hast, würde ich wirklich dazu raten, dich darauf einzulassen. Es muss nicht weniger sportlich sein als Rennradfahren, aber gibt dir mehr Flexibilität im Alltag und auf wechselnden Untergründen. Meine Empfehlung ja. Für sportliche Fahrer und Fahrerinnen, die ein schnelles und flexibles Bike suchen, eine spannende Option.

Bild: velodeals.de
Mein erster Eindruck: Geschwindigkeit trifft Fahrkomfort
Was mir beim ROSE Backroad FF besonders schnell aufgefallen ist, ist sein sportlicher Charakter. Das Fahrrad fühlt sich ausgesprochen dynamisch an und vermittelt vom ersten Moment an das Gefühl, effizient voranzukommen. Ich hatte nicht den Eindruck, auf einem Gravelbike unterwegs zu sein, das seine Stärken vor allem abseits befestigter Straßen ausspielt. Vielmehr fühlte sich das Backroad FF auch auf Asphalt wie ein ausgesprochen schnelles Sportgerät an. Der Vergleich mit meinem Cervélo S5 mag zunächst überraschen. Schließlich handelt es sich bei meinem Rennrad um ein Aero-Modell, das auf hohe Geschwindigkeiten auf der Straße ausgelegt ist. Dennoch hatte ich beim Fahren mit dem ROSE Backroad FF subjektiv das Gefühl, ähnlich schnell unterwegs zu sein. Natürlich ist das kein objektiver Geschwindigkeitsvergleich unter kontrollierten Bedingungen. Dafür müsste man unter anderem Reifen, Luftdruck, Strecke, Wind und Leistung berücksichtigen. Mein persönlicher Eindruck nach den gefahrenen Kilometern war aber eindeutig: Das Backroad FF muss sich auf der Straße keineswegs verstecken. Genau diese Kombination aus sportlicher Geschwindigkeit und der Möglichkeit, jederzeit auf unbefestigte Wege abzubiegen, macht für mich den besonderen Reiz dieses Gravelbikes aus.

Bergauf überzeugend: Die Übersetzung passt
Ein weiteres Highlight meines Tests waren die Anstiege. Das ROSE Backroad FF ließ sich angenehm bergauf fahren und vermittelte mir das Gefühl, für unterschiedliche Steigungen gut abgestimmt zu sein. Besonders wichtig ist mir dabei die Übersetzung. Sie sollte einerseits sportliches Fahren ermöglichen und andererseits genügend Reserven bieten, wenn die Strecke anspruchsvoller wird. Bei meinem Test hatte ich hier nichts auszusetzen. Das Fahrrad ließ sich auch an Steigungen gut fahren, ohne dass ich mir eine andere Abstimmung gewünscht hätte. Die Übersetzung passte für meine gefahrenen Strecken sehr gut.
Gerade für alle, die mit einem Gravelbike nicht nur gemütlich durch die Landschaft rollen, sondern auch sportlich trainieren möchten, ist das ein wichtiger Punkt. Ein vielseitiges Fahrrad muss schließlich nicht nur auf flachen Strecken funktionieren, sondern auch dann überzeugen, wenn es bergauf geht.




Herbst auf zwei Rädern: Warum ich Gravel plötzlich noch spannender finde
Einen besonderen Vorteil des ROSE Backroad FF habe ich während meines Tests im Hinblick auf die Jahreszeit schätzen gelernt. Im Herbst verändern sich die Bedingungen auf vielen Straßen. Feuchtes Laub, Tannennadeln und heruntergefallene Kiefernzapfen können gerade auf kurvigen Strecken zur Herausforderung werden. Was im Sommer problemlos zu fahren ist, verlangt dann mitunter deutlich mehr Aufmerksamkeit. Mit dem Rennrad bin ich auf solchen Abschnitten entsprechend vorsichtig. Schmale Reifen und ein auf Asphalt ausgerichtetes Setup sind nicht für jeden Untergrund und jede Situation gleichermaßen geeignet. Vor allem bei Nässe und losem Material auf der Straße ist eine angepasste Fahrweise entscheidend. Mit dem ROSE Backroad FF habe ich mich auf meinen gefahrenen Strecken deutlich entspannter gefühlt. Auf den lockeren Waldwegen und den herbstlichen Abschnitten konnte ich einfach weiterfahren, statt mir bei jedem Wechsel des Untergrunds Gedanken machen zu müssen, ob die Strecke noch zum Rennrad passt. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass ein Gravelbike bei Nässe grundsätzlich rutschsicher wäre. Auch mit breiteren Reifen hängen Grip und Fahrsicherheit von Reifenprofil, Luftdruck, Untergrund und Fahrtechnik ab. Auf feuchten Nadeln, Laub oder glatten Kiefernzapfen bleibt Vorsicht geboten. Trotzdem hat mir der Test gezeigt, wie angenehm es sein kann, mit einem sportlichen Fahrrad unterwegs zu sein, das neben Asphalt auch lockere Naturwege problemlos in die Tour einbeziehen kann. Mein persönliches Fazit für den Herbst: Wer gerne schnell fährt, aber nicht bei jeder Veränderung des Untergrunds umplanen möchte, sollte sich ernsthaft mit Gravelbikes beschäftigen.
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Verarbeitungsqualität und Fahrgefühl: Hier stimmt für mich das Gesamtpaket
Neben der Geschwindigkeit und den Fahreigenschaften hat mich vor allem die Qualität des ROSE Backroad FF überzeugt. Das Fahrrad vermittelt mir insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck. Besonders beeindruckt hat mich allerdings das Fahrgefühl, das sich nur schwer auf einzelne Eigenschaften reduzieren lässt. Es ist diese Kombination aus sportlicher Dynamik, einem angenehmen Fahrverhalten und dem Vertrauen, das man während der Fahrt entwickelt. Das Fahrrad macht nicht nur auf dem Papier einen guten Eindruck, sondern vermittelt mir auch auf der Strecke das Gefühl, dass alles zusammenpasst. Nach meinen bisherigen Erfahrungen würde ich das Fahrgefühl des ROSE Backroad FF sogar als das beste bezeichnen, das ich bislang auf einem Fahrrad erlebt habe. Das ist natürlich eine persönliche Einschätzung und keine objektive Rangliste. Für mich ist sie aber ein wesentlicher Grund, weshalb mir das Fahrrad so positiv in Erinnerung geblieben ist.
Auch die elektronische Di2-Schaltung fügt sich in das sportliche Gesamtkonzept ein. Eine präzise abgestimmte Schaltung ist gerade dann wichtig, wenn man auf wechselnden Streckenprofilen unterwegs ist und häufig zwischen unterschiedlichen Belastungen wechselt. Da ich bei meinem Test keine einzelnen Messungen oder detaillierten Schaltvergleiche vorgenommen habe, möchte ich daraus allerdings keine weitergehenden technischen Aussagen ableiten.


Bild: Bei meiner Tour bin ich auch an Werder vorbeigekommen
Für wen eignet sich das ROSE Backroad FF?
Nach meinen Erfahrungen sehe ich das ROSE Backroad FF vor allem bei sportlich orientierten Radfahrerinnen und Radfahrern, die ein schnelles Fahrrad für unterschiedliche Strecken suchen.
Es dürfte besonders interessant sein für:
- Ambitionierte Rennradfahrer, die auch auf Schotter- und Waldwegen unterwegs sein möchten, ohne auf ein sportliches Fahrgefühl zu verzichten.
- Gravel-Einsteiger, die ein Fahrrad suchen, das nicht ausschließlich für gemütliche Touren gedacht ist, sondern auch sportliche Ambitionen unterstützt.
- Vielfahrer, die ihre Strecken flexibel gestalten und Asphalt mit befestigten Naturwegen kombinieren möchten.
- Radsportler, die ganzjährig unterwegs sind und gerade im Herbst zusätzliche Streckenoptionen schätzen.
- Sportliche Allrounder, die gerne zügig fahren, Anstiege nicht scheuen und Wert auf ein hochwertiges Gesamtpaket legen.
Wichtig ist allerdings die richtige Einordnung: Ich habe das Fahrrad auf der Straße und auf lockeren Waldwegen getestet, nicht in technischem Gelände oder auf anspruchsvollen Trails. Wie es sich unter solchen Bedingungen schlägt, kann ich deshalb nicht beurteilen.
Wer hauptsächlich auf schwierigen Trails, in grobem Gelände oder mit besonders hohen technischen Anforderungen unterwegs ist, sollte prüfen, ob das Backroad FF zum eigenen Einsatzbereich passt. Für meine Kombination aus sportlichen Straßenkilometern und unkomplizierten Abstechern auf lockere Waldwege hat es dagegen hervorragend funktioniert.
ROSE Backroad FF: Ein deutsches Fahrrad mit sportlichem Anspruch
ROSE Bikes ist ein deutscher Fahrradanbieter mit Sitz in Bocholt. Die Marke ist insbesondere für ihr sportlich ausgerichtetes Fahrradsortiment bekannt. Das Backroad FF spricht Radfahrer an, die beim Graveln einen klaren Fokus auf Geschwindigkeit und sportliche Fahreigenschaften legen. Genau diese Ausrichtung konnte ich bei meinem Test nachvollziehen.
Was mir dabei besonders gefällt: Das Fahrrad hat bei mir nicht den Eindruck hinterlassen, dass ich mich zwischen Rennrad-Feeling und Gravel-Flexibilität entscheiden müsste. Vielmehr konnte ich beides miteinander verbinden.





Mein Fazit: Das ROSE Backroad FF hat mich komplett überzeugt
Nach rund 120 Kilometern auf Asphalt und lockeren Waldwegen bin ich vom ROSE Backroad FF ausgesprochen begeistert. Das Fahrrad ist extrem schnell, lässt sich angenehm bergauf fahren und überzeugt mich mit seiner hochwertigen Anmutung. Besonders beeindruckt hat mich das Fahrgefühl, das für mich zu den besten gehört, die ich bisher auf einem Fahrrad erlebt habe. Hinzu kommt die Flexibilität im Alltag. Gerade im Herbst, wenn Laub, Nadeln und Kiefernzapfen die Straßenbedingungen verändern, empfinde ich es als großen Vorteil, auch auf lockeren Waldwegen komfortabel und sportlich unterwegs sein zu können. Wer bislang ausschließlich Rennrad gefahren ist und Gravel noch nicht ausprobiert hat, dem kann ich nur empfehlen, sich auf das Experiment einzulassen. Ein Gravelbike muss nicht zwangsläufig bedeuten, langsamer oder weniger sportlich unterwegs zu sein. Zumindest meine Erfahrungen mit dem ROSE Backroad FF zeigen, wie viel Rennrad-Feeling und Vielseitigkeit sich miteinander verbinden lassen.
Würde ich das ROSE Backroad FF weiterempfehlen? Ja. Für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die ein schnelles Gravelbike suchen und überwiegend auf der Straße sowie auf lockeren Naturwegen unterwegs sind, ist es aus meiner Sicht ein äußerst spannendes Fahrrad.
Mein persönlicher Eindruck nach diesem Test: Das ROSE Backroad FF macht nicht nur Lust auf die nächste Tour. Es hat mir auch gezeigt, warum Gravel für mich gerade im Herbst eine so reizvolle Alternative zum klassischen Rennrad ist.
Hinweis zum Produkttest: Dieser Beitrag basiert auf meinen persönlichen Fahreindrücken nach rund 120 Kilometern. Die beschriebenen Eigenschaften sind subjektive Erfahrungen und ersetzen keinen standardisierten Vergleichstest. Technische Spezifikationen, Gewichtsangaben und aktuelle Ausstattungsdetails wurden nicht unabhängig überprüft.
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Marcus lebt und atmet das Thema Fahrrad. Wenn er nicht gerade über die neuesten Trends, Technik-Highlights oder spannende Touren schreibt, sitzt er selbst im Sattel seines Cervélo S5 und sammelt Kilometer auf den schönsten Straßen und Anstiegen Europas.
Als leidenschaftlicher Rennradfahrer hat er bereits zweimal den legendären Ötztaler Radmarathon erfolgreich absolviert – eine der härtesten und renommiertesten Jedermann-Veranstaltungen im Radsport. Für ihn sind lange Anstiege, schnelle Abfahrten und anspruchsvolle Herausforderungen kein Hindernis, sondern genau der Grund, warum er das Radfahren liebt.
Immer auf der Suche nach der nächsten geilen Ausfahrt, neuen Strecken und unvergesslichen Fahrerlebnissen, bringt Marcus seine Erfahrungen direkt in seine Beiträge ein. Ob Rennrad, Bike-Technik, Ausrüstung oder Tourentipps – er schreibt aus der Perspektive eines echten Enthusiasten, der weiß, worauf es auf der Straße wirklich ankommt.
Sein Motto: Das beste Rad ist das, das gerade unterwegs ist.





