ROSE ist eine dieser Fahrradmarken, bei denen sich die Geschichte nicht ganz von der Gegenwart trennen lässt. 1907 eröffnete Heinrich Rose in Bocholt einen kleinen Fahrradladen. Mehr als ein Jahrhundert später entwickelt und montiert das Familienunternehmen seine Fahrräder noch immer in Bocholt – nur dass aus dem kleinen Laden längst eine international aufgestellte Fahrradmarke geworden ist. Heute arbeiten bei ROSE mehr als 600 Menschen.
Dass ROSE dabei nicht mehr nur als Fahrradversender verstanden werden möchte, zeigt auch die aktuelle Strategie. Das Unternehmen verbindet Online-Vertrieb, eigene Stores und ein Netzwerk von mehr als 200 Servicepartner-Werkstätten. Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte ROSE nach eigenen Angaben 215 Millionen Euro Umsatz; für das laufende Geschäftsjahr wurde im März 2026 ein moderater Anstieg auf rund 230 Millionen Euro prognostiziert. Besonders stark entwickelte sich zuletzt das Bike-Geschäft, wobei ROSE ausdrücklich eine hohe Nachfrage bei Rennrädern und Gravel-Bikes nennt.
Mit dem neuen Shave hat ROSE 2026 seine Race-Plattform neu aufgestellt. Gleichzeitig wurde das Blend als preiswerter Allrounder weiterentwickelt, das Backroad bekam eine noch stärkere Ausrichtung auf Bikepacking und das Backroad FF bedient die wachsende Szene der Gravel-Rennen. Dazu kommen mit Reveal Plus und Backroad AL Plus zwei Modelle mit elektrischer Unterstützung. Wer heute nach einem ROSE Rennrad oder einem ROSE Gravel Bike sucht, findet vom 1.300-Euro-Allrounder bis zum 8.500-Euro-Racebike fast alles.
Produkte nach Marke
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Backroad FF Red XPLR AXS
Ursprünglicher Preis war: 6.500,00 €5.800,00 €Aktueller Preis ist: 5.800,00 €. -
Backroad GRX 825 Di2 Ausstellungsbike Größe : M (B-Ware)
Ursprünglicher Preis war: 3.500,00 €3.199,00 €Aktueller Preis ist: 3.199,00 €. -
ROSE Backroad FF GRX/XT Di2
Ursprünglicher Preis war: 4.500,00 €4.300,00 €Aktueller Preis ist: 4.300,00 €. -
ROSE Shave FFX Red AXS
8.500,00 € -
Xlite Unltd Red eTap AXS Ausstellungsbike Größe : 57 cm (B-Ware)
Ursprünglicher Preis war: 8.999,00 €7.000,00 €Aktueller Preis ist: 7.000,00 €.
Häufige Fragen zu ROSE Rennrädern und Gravel-Bikes
Was kostet ein ROSE Rennrad?
Das aktuelle ROSE Rennradprogramm beginnt beim Blend Road bei rund 1.300 Euro. Das Reveal AL liegt bei etwa 1.600 Euro, das Reveal bei etwa 2.200 Euro und das Shave bei 3.600 Euro. Die Race-Modelle Shave FF und Shave FFX reichen bis 8.500 Euro. Preise können durch zeitlich begrenzte Aktionen abweichen.
Was kostet ein ROSE Gravel Bike?
Das günstigste klassische Dropbar-Gravelbike im aktuellen Programm ist das Blend Gravel für etwa 1.400 Euro. Das Backroad AL startet bei rund 1.850 Euro, das Carbon-Backroad bei rund 2.850 Euro und das Backroad FF bei rund 3.450 Euro. Das Hobo kostet etwa 1.300 Euro.
Welches ROSE Gravel Bike eignet sich für Bikepacking?
Für Bikepacking ist vor allem das Carbon-Backroad interessant. Die aktuelle Plattform bietet bis zu 53 Millimeter Reifenfreiheit, zahlreiche Anschraubpunkte und integrierten Stauraum. Besonders umfangreich ausgestattet ist das Backroad Unsupported mit Dynamo, Licht, Powerbank und 50-Millimeter-Reifen.
Welches ROSE Gravel Bike eignet sich für Rennen?
Für Gravel-Rennen ist das Backroad FF entwickelt worden. Es besitzt eine stärker auf Geschwindigkeit ausgerichtete Geometrie, ein integriertes Gravel-Race-Cockpit, Carbonlaufräder bei höher ausgestatteten Varianten und einen integrierten Powermeter.
Gibt es ein ROSE Gravel Bike mit Motor?
Ja. Das Backroad AL Plus ist das aktuelle E-Gravelbike von ROSE. Es verwendet den Mahle-X30-Nabenmotor mit 45 Nm und einen 250-Wh-Akku.
Gibt es ein ROSE Rennrad mit Motor?
Ja. Das Reveal Plus ist das E-Rennrad von ROSE. Es verwendet den Mahle-X20-Antrieb mit 55 Nm und 250-Wh-Akku. Erhältlich ist es mit Shimano 105 oder Ultegra Di2.
Ist ROSE eine deutsche Fahrradmarke?
Ja. ROSE ist ein deutsches Familienunternehmen mit Sitz in Bocholt. Die Unternehmensgeschichte reicht bis 1907 zurück. Die aktuelle ROSE Bikes GmbH entwickelt und montiert Fahrräder weiterhin in Bocholt.
Wo werden ROSE Fahrräder gebaut?
ROSE entwickelt seine Fahrräder in Deutschland und montiert sie nach eigenen Angaben am Standort Bocholt. Das Unternehmen bezeichnet seine Produkte als „Designed in Germany“ und verweist auf die Montage durch eigene Expertinnen und Experten in Bocholt.
Kann man ROSE Rennräder und Gravel-Bikes probefahren?
Ja. ROSE betreibt eigene Stores und arbeitet zusätzlich mit Partnergeschäften zusammen. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 200 Partnerwerkstätten. In den ROSE Stores stehen je nach Standort unterschiedliche Testbikes zur Verfügung. Bei den Rennrädern stehen 2026 vor allem Shave, Shave FF und Shave FFX für Geschwindigkeit und Race-Performance. Wer lange Strecken komfortabler fahren möchte, findet mit Reveal, Reveal AL und Blend andere Konzepte. Im Gravel-Bereich reicht das Spektrum vom preislich vergleichsweise zugänglichen Blend Gravel über das vielseitige Backroad bis zum auf Gravel-Rennen ausgelegten Backroad FF. Mit dem Hobo kommt außerdem ein Stahl-Gravelbike mit Flatbar hinzu. Elektrische Unterstützung bieten das Reveal Plus und das Backroad AL Plus. Dieser Überblick zeigt, welche ROSE Rennräder und Gravel-Bikes aktuell erhältlich sind, worin sich die Modelle unterscheiden und welches ROSE Bike zu welchem Einsatzzweck passt.
Welche ROSE Rennräder gibt es 2026?
Das aktuelle Rennradprogramm lässt sich grob in drei Welten einteilen: Race, Endurance und E-Rennrad. Die Race-Plattform bilden Shave und Shave FF beziehungsweise FFX. Für lange Touren und Marathon-Einsätze sind Reveal und Blend gedacht, während das Reveal AL den Einstieg in die Endurance-Welt mit Aluminiumrahmen ermöglicht. Das Reveal Plus bringt schließlich elektrische Unterstützung ins Rennradsegment.
ROSE Shave: Racebike und Endurance-Rennrad in einer Plattform
Das ROSE Shave ist eines der wichtigsten neuen Rennräder der Marke. ROSE hat die Plattform 2026 grundlegend neu positioniert und verfolgt dabei einen sogenannten All-in-One-Ansatz. Das Shave soll Aerodynamik und Langstreckenkomfort verbinden, statt sich eindeutig als klassisches Aero- oder Endurance-Rennrad einordnen zu lassen. Das Konzept nennt ROSE „AergoConcept“. Dazu gehören ein integriertes Carbon-Cockpit und eine Reifenfreiheit von bis zu 36 Millimetern. Das Shave ist damit interessant für Rennradfahrer, die schnell fahren möchten, aber nicht ausschließlich auf maximale Aero-Performance im Wettkampf aus sind.
Aktuell gibt es das Shave 105 Di2, das Shave Rival AXS, das Shave Ultegra Di2 und das Shave Force AXS. Die Preise beginnen bei 3.600 Euro für das 105-Di2-Modell und reichen bis 5.200 Euro für das Force-AXS-Modell. ROSE stattet die aktuelle Shave-Serie ausschließlich mit elektronischen Schaltungen aus. Interessant ist auch die vergleichsweise breite Reifenfreiheit. Das Shave ist damit nicht auf die klassische 25- oder 28-Millimeter-Rennradbereifung festgelegt. Das aktuelle 105-Di2-Modell wiegt laut ROSE etwa 8,3 Kilogramm, das Force-AXS-Modell rund 7,7 Kilogramm. Für wen ist das ROSE Shave geeignet? Für sportliche Rennradfahrer, die ein schnelles Carbon-Rennrad für Training, lange schnelle Ausfahrten, Marathonrennen und ambitionierten Straßensport suchen.
ROSE Shave FF: Das Rennrad für maximale Geschwindigkeit
Das ROSE Shave FF geht einen Schritt weiter. FF steht für „Fast Forward“. Anders als beim normalen Shave steht hier die aerodynamische Performance klar im Mittelpunkt. Das Shave FF besitzt einen High-Modulus-Carbonrahmen mit einem angegebenen Rahmengewicht von rund 850 Gramm. ROSE nennt eine Reifenfreiheit von bis zu 35 Millimetern und einen gegenüber dem Vorgänger reduzierten Luftwiderstand. Das Bike ist damit eindeutig auf schnelle Rennen, Training und ambitionierte Fahrer ausgelegt.
Aktuell stehen das Shave FF Ultegra Di2 für 5.600 Euro und das Shave FF Force AXS für 5.900 Euro im Programm. Beide Modelle liegen laut ROSE bei rund sieben Kilogramm Gesamtgewicht. Das FF besitzt außerdem ein integriertes Race-Cockpit und 55-Millimeter-Carbonlaufräder. Wer ein ROSE Rennrad für Rennen sucht und zwischen dem normalen Shave und dem Shave FF schwankt, sollte deshalb vor allem die Sitzposition und den Einsatzzweck betrachten: Das Shave ist vielseitiger angelegt, das Shave FF konsequenter auf Race-Performance.
ROSE Shave FFX: Das Profi-Rennrad
Über dem Shave FF steht das Shave FFX. Es ist das technische Spitzenmodell der neuen Shave-Familie und verwendet Torayca-M40X-Carbon. Dadurch soll das Rahmengewicht auf rund 795 Gramm sinken. Komplett wiegt das FFX laut ROSE etwa 6,6 Kilogramm. Erhältlich ist das Shave FFX mit Shimano Dura-Ace Di2 für 8.000 Euro oder mit SRAM Red AXS für 8.500 Euro. Beide Varianten verfügen über einen beidseitig messenden Powermeter und das ROSE Race Cockpit. Das Shave FFX ist damit weniger ein klassisches „Rennrad für Einsteiger“ als vielmehr das Modell für Fahrer, die beim Material möglichst wenig Kompromisse eingehen wollen.
ROSE Reveal: Das Rennrad für lange Strecken
Während das Shave den sportlichen Schwerpunkt setzt, ist das ROSE Reveal auf Ausdauer ausgelegt. Die Reveal-Familie gehört bei ROSE zur Endurance-Kategorie und verbindet eine komfortorientierte Geometrie mit sportlichen Fahreigenschaften. Das aktuelle Carbonmodell ist unter anderem als Reveal 04 105 Di2 und Reveal 06 Ultegra Di2 erhältlich. Das Reveal 04 105 Di2 wiegt laut Hersteller etwa 8,2 Kilogramm und besitzt 30-Millimeter-Reifen. Das Reveal 06 Ultegra Di2 kommt auf etwa 7,6 Kilogramm und kombiniert die elektronische Ultegra-Schaltung mit einem integrierten 4iiii-Powermeter und ROSE-RC42-Carbonlaufrädern. Das Reveal ist damit besonders interessant für lange Rennradausfahrten, Alpenpässe, Brevets, Marathonveranstaltungen und Fahrer, die eine sportliche, aber weniger aggressive Sitzposition als auf einem reinen Racebike bevorzugen.
ROSE Reveal AL: Aluminium für lange Rennradtouren
Das Reveal AL überträgt das Endurance-Konzept auf einen Aluminiumrahmen. Die Carbon-Gabel und die auf lange Strecken ausgelegte Geometrie sollen dabei Komfort und sportliches Fahren verbinden. ROSE führt das Reveal AL unter anderem mit mechanischer und elektronischer Shimano-105-Schaltung. Das aktuelle Modell wiegt je nach Ausstattung rund 9,2 bis 9,3 Kilogramm. Die Plattform bietet bis zu 30 Millimeter Reifenfreiheit. Das Reveal AL ist damit eine interessante Option für alle, die ein ROSE Rennrad unter 2.000 Euro suchen, ohne auf eine moderne Endurance-Geometrie verzichten zu wollen. Im aktuellen ROSE-Programm wird es preislich ab etwa 1.600 Euro geführt, einzelne Ausstattungen können aufgrund von Sale-Aktionen darunter liegen.
ROSE Blend: Das vielseitige Rennrad für Einsteiger
Das ROSE Blend nimmt im aktuellen Programm eine Sonderstellung ein. Es ist weniger spezialisiert als Shave oder Reveal und richtet sich an Fahrer, die ein unkompliziertes, vielseitiges und vergleichsweise preiswertes Dropbar-Bike suchen. Für 2026 hat ROSE das Blend überarbeitet. Neu hinzugekommen ist das Blend Road 105 Di2. Daneben gibt es das Blend Road und das Blend Gravel. Der Aluminiumrahmen bietet bis zu 40 Millimeter Reifenfreiheit, sodass sich das Konzept durch einen Reifenwechsel relativ leicht zwischen Straße und Gravel verändern lässt.
Das Blend Road kostet aktuell 1.300 Euro, das Blend Gravel 1.400 Euro und das Blend Road 105 Di2 2.000 Euro. Das Blend Road arbeitet mit Shimano Cues, das Blend Gravel mit Shimano GRX 400. Beide Varianten besitzen mechanische 2×10-Schaltungen. Gerade diese Vielseitigkeit macht das Blend interessant. Wer nicht weiß, ob er langfristig eher Rennrad oder Gravel fahren möchte, kann mit einem Blend relativ niedrigschwellig einsteigen.
ROSE Reveal Plus: E-Rennrad mit verstecktem Motor
Das ROSE Reveal Plus ist das E-Rennrad der Marke. Auf den ersten Blick sieht es deutlich stärker nach klassischem Rennrad aus als nach E-Bike. Der Motor sitzt im Hinterrad und der Akku ist im Rahmen integriert. Aktuell gibt es zwei Varianten: das Reveal Plus 105 und das Reveal Plus Ultegra Di2. Beide verwenden den Mahle-X20-Antrieb mit 55 Nm und einem 250-Wh-Akku. Als Option ist ein Range Extender erhältlich. Das 105-Modell wiegt laut ROSE rund 11,8 Kilogramm, die Ultegra-Di2-Version etwa 10,9 Kilogramm. Das Reveal Plus 105 wird aktuell für 2.200 Euro angeboten, die Ultegra-Di2-Version für 2.800 Euro; beide Preise liegen derzeit unter den ursprünglichen Listenpreisen. Damit richtet sich das Reveal Plus vor allem an Rennradfahrer, die lange Strecken fahren möchten, bei Anstiegen aber zusätzliche Unterstützung wünschen. Es ist weniger ein klassisches E-Bike als ein leichtes, sportlich ausgelegtes E-Rennrad.
Welche ROSE Gravel-Bikes gibt es 2026?
Das Gravel-Programm von ROSE ist inzwischen mindestens so interessant wie das Rennradangebot. Die Marke unterscheidet zwischen Adventure, Race, Everyday und E-Gravel. Damit wird deutlich, dass „Gravel“ bei ROSE nicht mehr für ein einziges Fahrrad steht.
ROSE Backroad: Das vielseitige Carbon-Gravel-Bike
Das ROSE Backroad ist der zentrale Gravel-Allrounder der Marke. Die aktuelle Generation wurde stärker auf Abenteuer, Bikepacking und lange Touren ausgerichtet. Der Carbonrahmen bietet bis zu 53 Millimeter Reifenfreiheit und insgesamt 18 Anschraubpunkte. Hinzu kommen ein integrierter Stauraum im Unterrohr, ein USB-C-Anschluss sowie ein Taschenkonzept mit Fidlock. Bei bestimmten Ausstattungen kommen Dynamo, Licht und Powerbank hinzu. Aktuell reicht die Backroad-Familie vom Backroad GRX 820 über das Backroad Apex AXS und Backroad GRX 825 Di2 bis zum Backroad Force AXS und dem besonders auf Bikepacking ausgelegten Backroad Unsupported. Das günstigste aktuelle Carbon-Backroad beginnt bei rund 2.850 Euro. Das Force-AXS-Modell liegt bei rund 4.150 Euro. Das Backroad Unsupported kostet rund 4.350 Euro und bringt serienmäßig Dynamo, Licht, Powerbank und 50-Millimeter-Reifen mit. Gerade das Unsupported macht deutlich, wohin sich die Backroad-Plattform entwickelt hat: Nicht nur ein schnelles Gravel-Bike, sondern ein Fahrrad, mit dem man mehrere Tage unabhängig unterwegs sein kann.
ROSE Backroad AL: Aluminium für Gravel, Alltag und Gepäck
Wer weniger Geld ausgeben möchte oder einen robusten Aluminiumrahmen bevorzugt, findet mit dem Backroad AL eine Alternative zum Carbon-Backroad. ROSE bietet aktuell das Backroad AL GRX 400, Backroad AL Apex, Backroad AL GRX 610 sowie das ausgestattete Backroad AL EQ an. Das normale Backroad AL beginnt bei rund 1.850 Euro, die höher ausgestatteten Varianten reichen bis etwa 2.450 Euro. Das Backroad AL bietet 45 Millimeter Reifenbreite und ist damit deutlich geländetauglicher als ein klassisches Rennrad. Die Aluminiumversion sitzt etwas aufrechter und ist stärker auf Robustheit und Vielseitigkeit ausgerichtet als das Carbon-Backroad.
ROSE Backroad AL EQ: Gravelbike für Alltag und Pendeln
Das Backroad AL EQ ist die alltagstauglichste Variante der Plattform. Lichtanlage und Schutzbleche gehören bereits zur Ausstattung. Mit 35-Millimeter-Reifen und kompletter Alltagsausstattung wird daraus ein Gravelbike, das sich auch für den täglichen Weg zur Arbeit eignet. Der aktuelle Preis liegt bei etwa 2.650 Euro. Wer also nach einem ROSE Gravel Bike für Pendeln und Alltag sucht, sollte das AL EQ nicht übersehen. Es ist weniger auf maximale Sportlichkeit und stärker auf die tägliche Nutzung ausgelegt.
ROSE Backroad FF: Das Gravel-Bike für Rennen
Das ROSE Backroad FF ist die Gegenposition zum abenteuerorientierten Backroad. FF steht auch hier für „Fast Forward“. Die Plattform wurde für Gravel-Rennen entwickelt und verbindet eine aerodynamische Ausrichtung mit geringem Gewicht und einem integrierten Cockpit. Die aktuelle Generation besitzt bis zu 45 Millimeter Reifenfreiheit. Je nach Ausstattung kommen Carbonlaufräder, Powermeter und ein speziell entwickeltes Taschenkonzept hinzu.
Aktuell umfasst das Programm fünf Varianten:
- Backroad FF Rival XPLR AXS – etwa 3.450 Euro
- Backroad FF GRX/XT Di2 – etwa 4.300 Euro
- Backroad FF GRX RX825 Di2 – etwa 4.450 Euro
- Backroad FF Force XPLR AXS – etwa 4.950 Euro
- Backroad FF Red XPLR AXS – etwa 6.450 Euro
Die Gewichte reichen dabei laut ROSE von etwa 8,6 Kilogramm beim Rival-Modell bis rund 7,6 Kilogramm beim Red-AXS-Modell. Besonders interessant ist das im Mai 2026 vorgestellte Backroad FF GRX/XT Di2. Es kombiniert eine Shimano-GRX-Kurbel mit 42 Zähnen, ein elektronisches XT-Di2-Schaltwerk und eine 9–45er Kassette. Damit ist es das erste elektronische Shimano-1-fach-Modell im ROSE-Gravelportfolio. Das Backroad FF ist damit die Wahl für Gravel-Fahrer, bei denen Geschwindigkeit und Rennen wichtiger sind als maximale Gepäckkapazität.
ROSE Hobo: Das andere Gravel-Bike
Das ROSE Hobo fällt aus dem Rahmen – und genau das ist seine Stärke. Statt Carbon oder Aluminium besitzt es einen Stahlrahmen und einen Flatbar-Lenker. Mit 14 Anschraubpunkten, 47-Millimeter-Reifen, Carbongabel und Front-Gepäckträger ist das Hobo als vielseitiges Alltags- und Tourenrad gedacht. Es eignet sich für Pendeln, Stadtverkehr, Feldwege, Schotter und kleinere Bikepacking-Abenteuer. Aktuell gibt es das Hobo mit Shimano Cues und 1×10-Schaltung für rund 1.300 Euro. Ende September 2026 hat ROSE zudem die neue Saisonfarbe Cosmic Cassis vorgestellt und das passende Extension Rack angekündigt. Die neue Rack-Erweiterung vergrößert die Transportmöglichkeiten des serienmäßigen Front-Gepäckträgers. Das Hobo ist deshalb kein Konkurrenzprodukt zum Backroad FF. Es ist vielmehr die Antwort auf eine andere Frage: Wie sieht ein Gravel-Bike aus, das nicht unbedingt schneller, sondern vielseitiger und unkomplizierter sein möchte?
ROSE Blend Gravel: Der günstige Einstieg ins Graveln
Das Blend Gravel ist das preislich zugänglichste klassische Dropbar-Gravelbike im aktuellen ROSE-Programm. Es basiert auf dem Aluminiumrahmen der Blend-Familie und kombiniert eine 2×10-Shimano-GRX-400-Schaltung mit 40-Millimeter-Gravelreifen. Mit einem Preis von etwa 1.400 Euro und einem Gewicht von rund zehn Kilogramm ist es vor allem für Einsteiger interessant. Gleichzeitig ist der Rahmen nicht auf Gravel beschränkt. Durch die Reifenfreiheit von bis zu 40 Millimetern kann das Blend auch als Road-Gravel-Hybrid aufgebaut werden. Wer nach einem günstigen ROSE Gravel Bike sucht, dürfte deshalb beim Blend landen. Wer bereits weiß, dass er regelmäßig Bikepacking fährt oder Gravel-Rennen bestreiten möchte, sollte sich dagegen die Backroad-Familie genauer ansehen.
ROSE Backroad AL Plus: E-Gravel mit Mahle X30
Das Backroad AL Plus ist das E-Gravelbike von ROSE. 2026 wurde die Plattform grundlegend aktualisiert und auf den Mahle X30 umgestellt. Der Nabenmotor liefert 45 Nm, der Akku besitzt 250 Wh. Das aktuelle Modell wiegt ab rund 13,6 Kilogramm. Ein optionaler Range Extender erweitert die Akkukapazität um 170 Wh.
ROSE bietet drei Varianten an:
- Backroad AL Plus Apex – etwa 3.350 Euro
- Backroad AL Plus Cues – etwa 3.450 Euro
- Backroad AL Plus EQ – etwa 3.750 Euro
Das EQ-Modell ist dabei auf den Alltag ausgelegt und bringt unter anderem eine stärker auf Straßenbetrieb ausgerichtete Ausstattung mit. Das Backroad AL Plus ist damit interessant für Fahrer, die ein Gravelbike möchten, aber bei langen Anstiegen, Gegenwind oder ausgedehnten Touren zusätzliche Unterstützung wünschen.
Welches ROSE Rennrad passt zu mir?
Die Frage „Welches ROSE Rennrad ist das richtige?“ lässt sich erstaunlich einfach beantworten, wenn der Einsatzzweck feststeht. Wer Rennen fährt und maximale Geschwindigkeit sucht, schaut sich Shave FF und Shave FFX an. Wer ein schnelles Rennrad für Training, lange Ausfahrten und Marathonrennen möchte, findet mit dem Shave einen vielseitigeren Ansatz. Für lange Rennradtouren und Endurance sind Reveal und Reveal AL die naheliegenden Plattformen. Das Reveal richtet sich dabei an Fahrer, die einen hochwertigen Carbonrahmen bevorzugen; das Reveal AL bietet einen preislich niedrigeren Einstieg in die gleiche grundsätzliche Richtung. Das Blend Road ist dagegen das unkomplizierte Allround-Rennrad. Es eignet sich für Einsteiger ebenso wie für Fahrer, die ein vielseitiges Bike für Training, Alltag und Touren suchen. Wer Unterstützung am Berg möchte, landet beim Reveal Plus.
Welches ROSE Gravel Bike passt zu mir?
Auch beim Gravelbike sollte der Einsatzzweck wichtiger sein als die Frage nach dem teuersten Modell. Das Blend Gravel ist der Einstieg. Das Backroad AL eignet sich für sportliche Touren, Alltag und Reisen mit Gepäck. Das Carbon-Backroad ist die vielseitigere Premium-Plattform für Gravel, Touren und Bikepacking. Wer dagegen hauptsächlich Gravel-Rennen fährt, sollte sich das Backroad FF ansehen. Es ist leichter und stärker auf Aerodynamik und Geschwindigkeit ausgerichtet. Für Bikepacking und lange, unabhängige Touren ist das Backroad besonders interessant, insbesondere die Unsupported-Version mit Dynamo, Licht und Stromversorgung. Wer ein Gravelbike für den Alltag und Pendeln sucht, findet mit Backroad AL EQ und Hobo zwei sehr unterschiedliche Lösungen: Das AL EQ bleibt näher am klassischen Gravelbike, das Hobo setzt mit Stahlrahmen und Flatbar stärker auf Alltag, Komfort und einen eigenen Charakter. Für elektrische Unterstützung stehen das Backroad AL Plus und damit ein E-Gravelbike zur Verfügung.
ROSE Rennrad oder Gravel-Bike – was ist die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger von der Marke als von den Strecken ab. Ein Rennrad ist die bessere Ausgangsbasis, wenn überwiegend Asphalt gefahren wird und Geschwindigkeit, Gewicht und Aerodynamik im Mittelpunkt stehen. Ein Gravelbike eröffnet dagegen deutlich mehr Möglichkeiten, sobald schlechte Straßen, Schotter, Feldwege oder längere Bikepacking-Touren hinzukommen. Interessant wird es bei Modellen wie dem Blend oder dem Shave. Hier verschwimmen die Grenzen zunehmend. Das Blend bietet bis zu 40 Millimeter Reifenfreiheit, während das Shave ebenfalls vergleichsweise breite Reifen aufnehmen kann. Gleichzeitig bleiben Geometrie und Ausstattung stärker auf den Straßeneinsatz ausgerichtet. Wer bereits ein gutes Rennrad besitzt und damit ausschließlich Asphalt fährt, braucht deshalb nicht zwangsläufig ein zweites Rennrad. Ein Gravelbike kann die größere Erweiterung des persönlichen Fuhrparks sein.
Was macht ROSE Rennräder und Gravel-Bikes besonders?
ROSE verfolgt heute eine interessante Mischung aus deutscher Fahrradtradition, Direktvertrieb und eigener Produktentwicklung. Die Fahrräder werden in Bocholt entwickelt und montiert, während der Verkauf stark digital geprägt ist. Gleichzeitig hat ROSE sein stationäres Angebot mit eigenen Stores und Servicepartnern deutlich ausgebaut. Bemerkenswert ist außerdem, wie klar sich die Modellfamilien inzwischen unterscheiden. Das Shave steht für Road Performance, das Reveal für Endurance, das Backroad für Gravel und Bikepacking, das Backroad FF für Gravel Racing und das Hobo für einen alltagstauglichen, eigenständigen Gravel-Ansatz. Diese Trennung war nicht immer so deutlich. Gerade deshalb wirkt das aktuelle ROSE-Programm übersichtlicher als manche früheren Generationen, in denen zahlreiche Modellnamen und Ausstattungsvarianten nebeneinander existierten.
ROSE Rennräder und Gravel-Bikes 2026: Das Wichtigste auf einen Blick
| Modell | Kategorie | Rahmen | Charakter | Preis ab* |
|---|---|---|---|---|
| Shave | Race/Performance | Carbon | schnelles Allround-Rennrad | 3.600 € |
| Shave FF | Race | Carbon | Aero-Racebike | 5.600 € |
| Shave FFX | Race | M40X Carbon | Profi-Racebike | 8.000 € |
| Reveal | Endurance | Carbon | Langstrecke/Marathon | 2.200 € |
| Reveal AL | Endurance | Aluminium | preiswerter Langstrecken-Allrounder | 1.600 € |
| Blend Road | Endurance/Allround | Aluminium | Einstieg und Alltag | 1.300 € |
| Reveal Plus | E-Road | Carbon | elektrisches Endurance-Rennrad | 2.500 € regulär |
| Blend Gravel | Gravel | Aluminium | günstiger Gravel-Einstieg | 1.400 € |
| Backroad | Adventure Gravel | Carbon | Gravel und Bikepacking | 2.850 € |
| Backroad AL | Adventure Gravel | Aluminium | Touren, Alltag, Gepäck | 1.850 € |
| Backroad AL EQ | Gravel/Alltag | Aluminium | Pendeln und Alltag | 2.650 € |
| Backroad FF | Gravel Race | Carbon | Gravel-Rennen | 3.450 € |
| Hobo | Everyday Gravel | Stahl | Alltag, Touren, Bikepacking | 1.300 € |
| Backroad AL Plus | E-Gravel | Aluminium | Gravel, Alltag, Touren | 3.350 € |
* Preise und Verfügbarkeiten können sich ändern; Stand dieses Beitrags: 28. September 2026. Bei einzelnen Modellen sind aktuell Sale-Preise sichtbar. Die Tabelle orientiert sich am derzeitigen ROSE-Onlineprogramm.
Fazit: ROSE hat 2026 ein deutlich klareres Rennrad- und Gravel-Programm
Wer ROSE noch aus den Zeiten des klassischen Versandkatalogs kennt, dürfte die heutige Marke kaum wiedererkennen. Aus dem Fahrradgeschäft in Bocholt ist ein international ausgerichteter Hersteller geworden, der seine Rennräder und Gravel-Bikes zunehmend über klar definierte Plattformen positioniert. Bei den Rennrädern bilden Shave, Shave FF und Shave FFX die sportliche Spitze. Reveal und Reveal AL stehen für lange Strecken, während das Blend den niedrigeren Einstieg ermöglicht. Das Reveal Plus ergänzt die Road-Familie um elektrische Unterstützung.
Noch breiter ist das Gravel-Angebot: Blend Gravel für den Einstieg, Backroad AL für robuste Touren, Backroad für Carbon und Bikepacking, Backroad FF für Gravel-Racing und Hobo für einen etwas anderen, alltagstauglichen Zugang zum Gravelbike. Mit dem Backroad AL Plus gibt es außerdem ein modernes E-Gravelbike. Das Interessante an ROSE ist deshalb 2026 weniger ein einzelnes Modell als die Breite der Plattformen. Zwischen 1.300 Euro für ein Blend Road oder Hobo und 8.500 Euro für ein Shave FFX liegen Welten. Dazwischen findet sich allerdings für fast jeden Einsatzzweck ein klar positioniertes Fahrrad. Und vielleicht ist das die größte Veränderung bei ROSE: Die Marke versucht heute nicht mehr, ein Fahrrad für möglichst alles zu bauen. Sie versucht, für möglichst viele Arten des Radfahrens das passende Fahrrad zu bauen.
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Marcus lebt und atmet das Thema Fahrrad. Wenn er nicht gerade über die neuesten Trends, Technik-Highlights oder spannende Touren schreibt, sitzt er selbst im Sattel seines Cervélo S5 und sammelt Kilometer auf den schönsten Straßen und Anstiegen Europas.
Als leidenschaftlicher Rennradfahrer hat er bereits zweimal den legendären Ötztaler Radmarathon erfolgreich absolviert – eine der härtesten und renommiertesten Jedermann-Veranstaltungen im Radsport. Für ihn sind lange Anstiege, schnelle Abfahrten und anspruchsvolle Herausforderungen kein Hindernis, sondern genau der Grund, warum er das Radfahren liebt.
Immer auf der Suche nach der nächsten geilen Ausfahrt, neuen Strecken und unvergesslichen Fahrerlebnissen, bringt Marcus seine Erfahrungen direkt in seine Beiträge ein. Ob Rennrad, Bike-Technik, Ausrüstung oder Tourentipps – er schreibt aus der Perspektive eines echten Enthusiasten, der weiß, worauf es auf der Straße wirklich ankommt.
Sein Motto: Das beste Rad ist das, das gerade unterwegs ist.






