
Wer sich gerade ein Gravelbike zulegen will, steht 2026 vor einer angenehmen Ausgangslage. Die Hersteller überarbeiten reihenweise ihre Plattformen – Giant, Scott und bald wohl auch Canyon bringen neue Generationen –, und das drückt die Preise der auslaufenden Modelle spürbar nach unten. Wer nicht zwingend das aktuellste Modelljahr braucht, kann dadurch gerade jetzt ein richtig gutes Bike zu einem Preis bekommen, der vor einem Jahr noch undenkbar war. Wichtig dabei: Ein Auslaufmodell ist nicht automatisch ein schlechteres Fahrrad. Oft unterscheiden sich zwei Generationen nur in Details – bei Geometrie, Reifenfreiheit oder Ausstattung. Manchmal sind die Unterschiede aber auch fundamental. Genau deshalb lohnt sich ein genauerer Blick, bevor man den vollen Preis für das neueste Modell bezahlt oder umgekehrt bei einem Sale-Angebot zugreift, das eigentlich nicht zum eigenen Einsatzzweck passt.
Produkte nach Kategorien
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Specialized Diverge Sport Carbon 28
Ursprünglicher Preis war: 3.500,00 €2.999,99 €Aktueller Preis ist: 2.999,99 €. -
Ventum GS1
Ursprünglicher Preis war: 6.499,00 €5.849,10 €Aktueller Preis ist: 5.849,10 €. -
Ventum NS1 Rival AXS E1
Ursprünglicher Preis war: 4.799,00 €4.319,10 €Aktueller Preis ist: 4.319,10 €. -
Wilier Adlar – GRX 1×11 – Contact
Ursprünglicher Preis war: 3.100,00 €2.299,99 €Aktueller Preis ist: 2.299,99 €. -
Wilier Rave SLR
Ursprünglicher Preis war: 6.600,00 €5.990,00 €Aktueller Preis ist: 5.990,00 €. -
Wilier Rave SLR
Ursprünglicher Preis war: 6.900,00 €4.599,99 €Aktueller Preis ist: 4.599,99 €.
In diesem Guide geht es darum, welche Gravelbikes aus den Modelljahren 2025 und 2026 gerade besonders interessant sind, wo neue Generationen die alten wirklich verdrängen und worauf man beim Kauf eines reduzierten Modells achten sollte. Der Blick geht dabei auf Marken wie Trek, Specialized, Cannondale, Giant, Rose, Scott, Canyon und Cube.
Häufige Fragen
Ist ein Gravelbike-Auslaufmodell schlechter als das neue Modell?
Nicht automatisch. Entscheidend ist, was sich beim Nachfolger wirklich verändert hat – manchmal nur Farbe und Ausstattung, manchmal Rahmen, Geometrie und Reifenfreiheit im Kern.
Lohnt sich ein 2025er Gravelbike im Jahr 2026 noch?
Ja, vor allem wenn der Preis deutlich gesunken ist und die Unterschiede zum aktuellen Modell für den eigenen Einsatz kaum relevant sind.
Wie viel Rabatt ist bei Auslaufmodellen realistisch?
Das schwankt stark je nach Marke und Händler – von wenigen Prozent bis über 30 Prozent, vereinzelt auch mehr. Wichtiger als der Rabatt selbst ist aber der tatsächliche Preis im Verhältnis zur Ausstattung.
Welches Gravelbike passt zu mir?
Für sportliche Einsätze sind beispielsweise Crux, Backroad und Revolt interessant. Für Touren und Bikepacking kommen Checkpoint, Topstone und ältere Revolt-Modelle infrage. Wer möglichst wenig ausgeben möchte, findet mit Cube Nuroad, Trek ALR oder einem Aluminium-Gravelbike von Giant interessante Optionen.
Warum sich der Blick aufs Vorjahresmodell gerade jetzt lohnt
Der Gravelmarkt bewegt sich schnell. Es geht längst nicht mehr nur ums Gewicht – Hersteller feilen an Aerodynamik, Reifenfreiheit, Komfort und einer klareren Trennung zwischen Race-, Allround- und Adventure-Bikes. Das hat einen angenehmen Nebeneffekt: Sobald eine neue Generation erscheint, wird die alte nicht automatisch schlecht. Ein 2025er Rahmen bleibt ein guter Rahmen, auch wenn im Schaufenster daneben schon das 2026er Modell steht. Gerade wenn sich am Rahmen wenig ändert und der Hersteller vor allem Ausstattung oder Farben anpasst, wird das Vorjahresmodell zum eigentlichen Preis-Leistungs-Sieger. Specialized macht diesen Effekt mit einem eigenen Bike-Archiv sogar sichtbar: Dort stehen 2025er Modelle wie Crux und Diverge weiterhin dokumentiert, parallel zu den aktuellen 2026er Versionen. Wer nach einem Gravelbike im Ausverkauf sucht, sollte also nicht nur auf den höchsten Rabatt schauen, sondern sich fragen: Was bekomme ich für mein Geld wirklich?
Die interessantesten Auslaufmodelle im Überblick
| Modell / Generation | Kategorie | Warum interessant | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Trek Checkpoint SL 5/6/7 Gen 3 | Carbon Gravel | hochwertige Ausstattung, viel Reifenfreiheit | Touren, Bikepacking, schnelle Rides |
| Trek Checkpoint ALR | Aluminium Gravel | robust, günstiger Einstieg | Alltag, Touren |
| Specialized Crux 2025 | Race Gravel | leicht, sportlich, vielseitig | Gravel Race, schnelle Touren |
| Specialized Diverge 2025 | Adventure/Allround | komfortabel und vielseitig | Touren, Bikepacking |
| Cannondale Topstone Carbon 2025 | Komfort Gravel | Kingpin-System, komfortorientiert | lange Strecken, schlechte Wege |
| Giant Revolt Advanced (Vorgängergeneration) | Carbon Gravel | vielseitig, anpassbare Geometrie | Allround, Touren |
| Rose Backroad 2025 | Performance Gravel | sportliche Geometrie, große Modellvielfalt | Straße, Gravel, Touren |
| Scott Addict Gravel RC (Vorgänger) | Performance Gravel | leicht und sportlich | schnelle Gravelrides |
| Cube Nuroad 2025/26 | Allround Gravel | breites Preisspektrum | Einsteiger bis Ambitionierte |
Die Tabelle ist bewusst kein starres Ranking. Ein 1.500-Euro-Alu-Gravelbike kann für einen Bikepacker die klügere Wahl sein als ein 5.000-Euro-Racebike. Das beste Auslaufmodell ist immer das, das zum eigenen Einsatz passt.
Lohnt sich ein 2025er Gravelbike im Jahr 2026 noch?
In vielen Fällen ja, und zwar deutlicher, als man erwarten würde. Das Modelljahr allein sagt wenig über die Qualität eines Bikes aus. Ein 2025er Carbonrahmen bleibt ein Carbonrahmen, auch wenn daneben schon das neue Modell steht. Besonders spannend wird es, wenn ein Hersteller die Grundplattform beibehält und nur Ausstattung oder Farben anpasst. Anders sieht es aus, wenn sich Geometrie, Reifenfreiheit oder das komplette Fahrkonzept ändern – dann lohnt ein genauerer Vergleich.
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Ein gutes Beispiel liefert Giant: Mit dem Revolt Advanced SL hat die Marke Mitte 2026 eine komplett neu entwickelte Gravel-Race-Plattform vorgestellt, kein bloßes Update. Der neue Rahmen wiegt nur noch 839 Gramm – 151 Gramm weniger als beim Vorgänger, zusammen mit der leichteren Gabel ergibt das rund 176 Gramm am gesamten Frameset. Das komplette Topmodell Revolt Advanced SL 0 ist trotz breiterer Reifen rund 288 Gramm leichter als sein Vorgänger und zählt inzwischen zu den leichtesten Gravelbikes am Markt. Das bedeutet aber nicht, dass das bisherige Revolt Advanced oder Advanced Pro plötzlich ein schlechtes Bike wäre. Im Gegenteil: Wer keine Gravel-Rennen auf höchstem Niveau fährt, bekommt mit dem reduzierten Vorgänger oft das rundere Gesamtpaket fürs Geld.

Bild: Checkpoint SL 6 AXS Gen 3
Trek Checkpoint: Gen 3 im Sale
Das Trek Checkpoint deckt einen breiten Einsatzbereich ab – von Schotter über Waldwege bis zu langen Bikepacking-Touren. Aktuell führt Trek mehrere Checkpoint-Varianten parallel: SL 7, SL 6 und SL 5, alle in der dritten Generation, daneben die neueren Checkpoint+-Modelle. Interessant wird es bei den reduzierten SL-Ausstattungen: Wer ein Carbon-Gravelbike mit elektronischer Schaltung sucht, muss dafür nicht den Preis eines aktuellen Topmodells zahlen. Bei den Aluminium-Varianten (ALR 3 bis ALR 5) sind die Preise ohnehin schon niedrig angesetzt – und im Auslauf wird es noch günstiger.
Kurzer Hinweis: Konkrete Preise wie „3.799 statt 4.599 Euro“ ändern sich bei Trek und den Händlern laufend und unterscheiden sich je nach Land und Anbieter. Es lohnt sich, die aktuellen Preise direkt beim Händler zu vergleichen, statt sich auf einen einzelnen Stichtag zu verlassen. Unser Tipp: Wer ein Trek-Gravelbike günstig sucht, muss nicht automatisch zum neuesten Checkpoint greifen. Die reduzierten SL-Modelle der Gen 3 bieten aktuell oft das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bild: Diverge 4 Comp Carbon
Specialized Crux und Diverge 2025
Das Crux bewegt sich bewusst zwischen Gravel und Rennrad – leicht, sportlich, vielseitig. Genau das macht es auch als Vorjahresmodell interessant. Specialized führt 2025er Versionen wie Crux Pro, Comp und Expert weiterhin im eigenen Bike-Archiv, klar getrennt nach Modelljahr und Generation. Wer hier ein günstiges 2025er Crux findet, sollte vor allem auf Carbonversion, Schaltgruppe und Laufräder schauen – nicht aufs Jahr im Namen. Beim Diverge gilt Ähnliches. Die Plattform reicht vom klassischen Diverge bis zu komfortorientierten Carbon-Versionen, und auch hier zeigt das Archiv mehrere 2025er Varianten wie Diverge E5 oder Diverge Comp. Für lange Touren und wechselnde Untergründe ist ein reduziertes Diverge nach wie vor eine sehr gute Wahl.

Bild: Cannondale Topstone Carbon 3 GRX – 2x
Cannondale Topstone: Komfort statt Höchstleistung
Cannondale verfolgt beim Topstone Carbon einen anderen Ansatz als die reinen Race-Bikes: Das Kingpin-System soll vor allem für Komfort auf schlechtem Untergrund sorgen. Im Handel finden sich 2025er Topstone-Modelle teils deutlich reduziert – etwa das Topstone Carbon 3 2025, das im Preisvergleich schon ab rund 2.200 Euro zu finden ist. Für einen Auslauf-Kauf spricht hier vor allem, dass das Topstone nicht über minimales Gewicht oder maximale Aerodynamik verkauft wird, sondern über Komfort und Kontrolle – Eigenschaften, die sich zwischen den Modelljahren kaum ändern.
Giant Revolt: alte Generation gegen neuen Racer
Beim Revolt ist der Sprung zwischen den Generationen besonders groß. Die bisherige Plattform wurde bereits überarbeitet – mit interner Kabelführung, Staufach und verstellbarer Geometrie. Mit dem Revolt Advanced SL legt Giant 2026 noch eine Schippe drauf: eine komplett neue, konsequent auf Gravel Racing ausgelegte Plattform mit deutlich geringerem Gewicht (siehe oben). Wer keine Gravel-Rennen auf höchstem Niveau fährt, braucht diese letzten Prozente an Gewicht und Aerodynamik meist nicht. Das bisherige Revolt Advanced beziehungsweise Advanced Pro bleibt für die meisten Fahrer ein sehr gutes, deutlich günstigeres Bike. Aktuell ist das Advanced beispielsweise in mehreren Ausstattungen erhältlich – vom Advanced 3 im unteren bis zum Advanced 0 im oberen Preissegment.

Bild: ROSE
Rose Backroad: viel Auswahl, viel Bewegung
Rose bietet beim Backroad eine ungewöhnlich breite Konfigurationsvielfalt und entwickelt die Plattform kontinuierlich weiter. Ende Mai 2026 hat Rose das Line-up um das Backroad FF GRX/XT Di2 erweitert: das erste Modell der Marke mit elektrischer Shimano-Einfachschaltung, kombiniert mit MTB-Komponenten (Deore-XT-Schaltwerk, 9–45er-Kassette) und neuen Maxxis-Reaver-Reifen in 45 Millimetern. Wer stattdessen ein Backroad aus 2025 im Sale findet, sollte genau vergleichen, ob die neuen Komponenten für den eigenen Einsatz überhaupt relevant sind. Ein gut ausgestattetes Vorjahresmodell kann, deutlich reduziert, nach wie vor die klügere Wahl sein.
Scott Addict Gravel: Modellwechsel mit Ansage
Bei Scott lohnt der Blick auf die alte Generation besonders. Anfang September 2026 hat Scott eine komplett überarbeitete Version des Addict Gravel vorgestellt. Der Charakter des Bikes verschiebt sich dabei klar Richtung Komfort und Vielseitigkeit: Die neue Generation bietet bis zu 57 Millimeter Reifenfreiheit (bislang waren es 45 Millimeter), verträgt sogar 2,2-Zoll-MTB-Reifen und soll durch einen überarbeiteten Rahmen spürbar mehr Nachgiebigkeit bieten – bei gleichzeitig leicht sinkendem Gewicht. Das ist für Schnäppchenjäger eine gute Nachricht: Wer die bisherige, stärker rennorientierte Generation des Addict Gravel im Sale findet, bekommt ein Bike mit anderem Charakter als das neue Modell – kompakter im Aufbau und für schnelle Fahrer nach wie vor sehr interessant. Wer dagegen Komfort, große Reifen und Bikepacking-Tauglichkeit sucht, ist mit dem neuen Addict Gravel besser bedient. Ein schönes Beispiel dafür, dass „Auslaufmodell“ nicht gleich „schlechter“ heißt: Hier wird ein Modell gerade dadurch interessant, dass der Hersteller seine Produktphilosophie verändert.
Canyon Grail und Grizl: Vorsicht bei Modellwechseln
Canyon ist ein Fall, bei dem sich ein Blick auf die Ankündigungslage besonders lohnt. Grail und Grizl verfolgen unterschiedliche Konzepte – das Grail sportlich und schnell, das Grizl auf Reserven für Abenteuer und Bikepacking ausgelegt. An der Grail-Front tut sich seit Monaten etwas: Bei Gravel-Events wie der Traka und auf der Eurobike wurden bereits Prototypen eines künftigen Grail CFR gesichtet – deutlich aerodynamischer, mit größerer Reifenfreiheit als das aktuelle Modell und stark an Canyons Endurace CFR angelehnt. Offiziell hat Canyon bislang aber weder Namen noch Preis noch einen Vorstellungstermin genannt. Wer also auf ein neues Canyon-Race-Gravelbike wartet, sollte die Ankündigungen im Blick behalten, statt sich auf ein festes Datum zu verlassen. Für Käufer heißt das: Sollte Canyon in den kommenden Monaten tatsächlich eine neue Grail-Generation vorstellen, dürften bestehende 2025/2026er Grail-Modelle stärker in den Sale rutschen. Wer ein Canyon Grail günstig kaufen will, sollte diese Entwicklung im Blick behalten statt nur die aktuelle Angebotsseite.
Cube Nuroad: viel Bike fürs kleine Budget
Das Nuroad deckt ungewöhnlich viele Preisstufen ab, was es gerade für preisbewusste Käufer interessant macht. Aktuell reicht die Spanne vom Nuroad ONE für unter 900 Euro über das EX ab rund 1.300 Euro bis zum SLX für etwa 1.600 Euro. Da inzwischen bereits die nächste Modellgeneration im Markt sichtbar ist, lohnt sich hier besonders der Preisvergleich zwischen den Jahrgängen.
Was steckt eigentlich hinter dem Begriff Auslaufmodell?
Meist ist damit ein Modell gemeint, das der Hersteller nicht mehr als aktuelle Generation führt oder dessen Restbestände zugunsten der neuen Generation abverkauft werden. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: ein neues Modelljahr, eine veränderte Ausstattung oder ein komplett neuer Rahmen. Ein Vorjahresmodell kann dabei weiterhin regulär produziert werden, während ein echtes Auslaufmodell in der Regel nicht mehr nachproduziert wird. Bei Restposten handelt es sich meist nur noch um einzelne Größen oder Farben. Für Käufer ist diese Unterscheidung letztlich zweitrangig – wichtiger ist die Frage, wie groß der technische Abstand zum Nachfolger tatsächlich ist.
Worauf man vor dem Kauf achten sollte
Fünf Bereiche sind bei aktuellen Gravelbikes besonders relevant:
- Gewicht – vor allem für sportliche Fahrer und viel Höhenmeter relevant.
- Reifenfreiheit – für fast jeden Gravel-Einsatz wichtig. 45 mm reichen für viele Strecken, wer groben Schotter fährt, profitiert von 50 mm und mehr.
- Geometrie – der Trend geht teils zu längeren, stabileren Bikes, während reine Racer wieder aggressiver werden.
- Integration – aufgeräumtes Cockpit und interne Kabelführung sehen gut aus, machen den Austausch von Komponenten aber manchmal schwieriger.
- Befestigungspunkte – für Bikepacking oft wichtiger als ein paar hundert Gramm weniger Gewicht.
Der beste Zeitpunkt für den Kauf eines Auslaufmodells ist meist dann, wenn der Nachfolger bereits vorgestellt ist, aber noch genug Größen des Vorgängers verfügbar sind. Wer zu lange wartet, riskiert, dass gerade die gängigen Rahmengrößen zuerst ausverkauft sind – der Rabatt mag dann zwar noch steigen, das passende Bike ist aber weg. Wie hoch die Rabatte tatsächlich ausfallen, lässt sich pauschal kaum sagen. Je nach Marke, Modell und Händler bewegen sich Nachlässe zwischen wenigen Prozent und deutlich über 30 Prozent, in Einzelfällen auch mehr. Wichtig ist dabei: Ein hoher Rabatt auf ein veraltetes Modell ist nicht automatisch das bessere Geschäft als ein kleinerer Nachlass auf ein aktuelles, gut ausgestattetes Bike. Entscheidend ist der reale Marktpreis im Verhältnis zur Ausstattung – nicht die durchgestrichene UVP.
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Welches Bike für welchen Einsatz?
Für sportliche Fahrer lohnt der Blick auf ein reduziertes Carbon-Gravelbike mit elektronischer Schaltung und guten Laufrädern – hier bietet ein Vorjahresmodell oft deutlich mehr Ausstattung fürs Geld als ein aktuelles Einstiegsmodell. Für Bikepacking und lange Touren sind Trek Checkpoint, Cannondale Topstone und Giant Revolt (Vorgängergeneration) gute Anlaufstellen – hier zählen Befestigungspunkte und Reifenfreiheit mehr als das letzte Gramm. Für alle, die möglichst schnell unterwegs sein wollen, lohnt ein Vergleich zwischen Specialized Crux, Rose Backroad und den verschiedenen Giant-Revolt-Stufen. Und wer einfach ein gutes Gravelbike unter 2.000 Euro sucht, wird bei Cube, Trek ALR und den Aluminium-Varianten von Giant Revolt fündig.
Die häufigsten Fehler beim Kauf eines Auslaufmodells
- Nur auf den Rabatt schauen, statt auf das Gesamtpaket.
- Ein Bike kaufen, das nicht zur eigenen Größe passt, nur weil es günstig ist.
- Das Modelljahr mit dem technischen Stand gleichsetzen.
- Die konkrete Ausstattung nicht genau vergleichen.
Ein 2025er Gravelbike mit gutem Carbonrahmen, elektronischer Schaltung und hochwertigen Laufrädern kann ein deutlich besseres Angebot sein als ein 2026er Modell mit einfacher Ausstattung. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb immer ein genauer Blick auf Rahmenmaterial, Schaltgruppe, Laufräder, Reifenfreiheit, Geometrie und Befestigungspunkte.
Fazit
2026 ist ein gutes Jahr, um ein Gravelbike der vorherigen Saison zu kaufen. Der Markt befindet sich mitten in einer Umbruchphase: Gravel-Race-Bikes werden schneller und aerodynamischer, Adventure-Modelle bekommen mehr Reifenfreiheit und Komfort, und die klassischen Allrounder versuchen zunehmend, beides zu verbinden. Ein Auslaufmodell ist deshalb nicht automatisch die zweitbeste Wahl. Wer die Unterschiede zum Nachfolger kennt, kann ein technisch ausgereiftes Bike zu einem deutlich niedrigeren Preis bekommen. Besonders interessant sind aktuell Trek Checkpoint SL Gen 3, Specialized Crux 2025, Cannondale Topstone Carbon 2025, das bisherige Giant Revolt Advanced, Rose Backroad und die ältere Generation des Scott Addict Gravel. Bei Canyon lohnt es sich, die Entwicklung rund um Grail und Grizl im Auge zu behalten, auch wenn ein konkreter Termin für ein neues Modell noch aussteht. Die wichtigste Regel bleibt simpel: nicht das Modelljahr kaufen, sondern das Fahrrad, das zum eigenen Einsatz passt.
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Marcus lebt und atmet das Thema Fahrrad. Wenn er nicht gerade über die neuesten Trends, Technik-Highlights oder spannende Touren schreibt, sitzt er selbst im Sattel seines Cervélo S5 und sammelt Kilometer auf den schönsten Straßen und Anstiegen Europas.
Als leidenschaftlicher Rennradfahrer hat er bereits zweimal den legendären Ötztaler Radmarathon erfolgreich absolviert – eine der härtesten und renommiertesten Jedermann-Veranstaltungen im Radsport. Für ihn sind lange Anstiege, schnelle Abfahrten und anspruchsvolle Herausforderungen kein Hindernis, sondern genau der Grund, warum er das Radfahren liebt.
Immer auf der Suche nach der nächsten geilen Ausfahrt, neuen Strecken und unvergesslichen Fahrerlebnissen, bringt Marcus seine Erfahrungen direkt in seine Beiträge ein. Ob Rennrad, Bike-Technik, Ausrüstung oder Tourentipps – er schreibt aus der Perspektive eines echten Enthusiasten, der weiß, worauf es auf der Straße wirklich ankommt.
Sein Motto: Das beste Rad ist das, das gerade unterwegs ist.











